Vintage Vacheron Constantin Uhren
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Vintage Vacheron Constantin, eine leise Wucht aus Geschmack und Technik
Gegründet 1755 in Genf, sitzt Vacheron Constantin zusammen mit Patek Philippe und Audemars Piguet in der Holy Trinity. Vintage‑Exemplare zeigen warum: skulpturale Gehäuse, fein finissierte Werke und Details, die eher flüstern als schreien. Für alle, die Haute Horlogerie schätzen, die genaue Betrachtung belohnt, liefern diese Uhren Substanz mit Stil.
Die Zielgruppe ist breit und nicht an ein Geschlecht gebunden. Denken Sie an Sammler, die heute Maßanzug und morgen Denim tragen, an Berufstätige, die Seltenheit dem Hype vorziehen, und an Enthusiasten, die Heritage auf höchstem Niveau wollen. Der Vintage‑Katalog tendiert zu Dress‑Uhren, umfasst jedoch auch Chronographen, Kalenderuhren, Minutenrepetitionen und eine kleine, aber bedeutende Reihe integrierter Sportdesigns.
Designcodes und Materialien
Die Entwicklung der Marke zeigt sich in Metallen, Hörnern und Zifferblattgestaltung. Gelb‑ und Roségold dominieren die Produktion der Mitte des 20. Jahrhunderts; Weißgold und platin bedienen Kenner. Edelstahl existiert in kleinen Stückzahlen und erzielt oft einen Aufpreis. Die Größen fallen tendenziell kompakt aus und entsprechen der heutigen Vorliebe für elegante Proportionen.
- Materialien: Gelbgold, Roségold, Weißgold, platin, seltener Edelstahl
- Größen: meist 31–38 mm, sportliche Ausreißer um 37 mm
- Zifferblätter: Sektor‑Layouts, Emaille, Guilloché, applizierte Stabindizes oder römische Ziffern
- Signaturen: Tropfenhörner, Krallenhörner, Cornes de Vache
- Armbänder: Leder, Reiskorn‑ oder Milanaise, integriert bei der 222
Werke und Komplikationen
Die Kaliber verteilen sich auf Handaufzug und flache Automatikwerke, geschätzt für Finissierung und Zuverlässigkeit. Ultraflache Konstruktionen lassen die Gehäuse wie Schmuck am Handgelenk wirken, während Chronographen‑ und Kalenderkaliber klassische Chronometrie demonstrieren. Die Ganggenauigkeit ist konstant, und Ersatzteile sind über Spezialisten weiterhin verfügbar.
- Viele ultraflache Handaufzugs‑ und Automatikwerke
- Funktionen: kleine Sekunde, Datum, Gangreserve
- Komplikationen: Chronographen, Ewiger Kalender, Mondphase, Minutenrepetition; gelegentlich Tourbillon oder Rattrapante
Sammelwürdige Highlights und Referenzen
- Ref. 222: integrierte Sportuhr der späten 1970er mit flachem Automatikwerk und integriertem Band; neu interpretiert in der Historiques
- Ref. 6087 Cornes de Vache: Chronograph der Mitte des 20. Jahrhunderts mit Horn‑Anstößen, aufgegriffen von der modernen 1955
- Refs. 4178 und 4072: elegante Zwei‑Register‑Chronographen aus den 1940er–1950er Jahren
- Ref. 4240: Dreifachkalender mit charaktervollen Anstößen und Varianten mit Sektor‑Zifferblatt
- Ref. 4261 und verwandte Minutenrepetitionen: seltene, stark nachgefragte Stücke
Preise und Marktkontext
Goldene Dress‑Einstiegsstücke aus den 1950er–1960er Jahren wechseln häufig für etwa €6.500–€12.900 den Besitzer, abhängig von Zustand, Größe und Originalität des Zifferblatts. Begehrte Chronographen wie die 4178 oder 6087 liegen ungefähr zwischen €40.000 und deutlich über €150.000. Die 222 erfährt anhaltendes Interesse, häufig über €80.000. Große Komplikationen variieren stark; Vintage‑Stahl, Sektor‑Zifferblätter und unberührte Patina schlagen typischerweise mit einem Aufpreis zu Buche.
Vintage versus modern
Moderne Vacheron Constantin favorisieren größere Gehäuse, bessere Wasserdichtigkeit und zeitgemäße Armbänder – man denke an Overseas und aktuelle Historiques – und bewahren dabei die handveredelte Ästhetik der Maison. Vintage‑Stücke bieten federleichte Profile, handwerkliche Zifferblätter und seltene Gehäusearchitektur. Wenn Sie Charakter und Seltenheit schätzen, ist Vintage überlegen; für alltagstaugliche Vielseitigkeit gewinnt modern. Viele Sammler besitzen beides und betrachten Vintage als eigenständiges Erbe statt als gebrauchte Vacheron Uhren.
Der rote Faden ist Geschmack: vom gelbgoldenen Mid‑Century‑Minimalismus bis zum seltenen Cornes de Vache‑Chronographen lässt Vacheron Constantin Seltenheit mühelos erscheinen.