Was macht eine Uhr zu einer Taucheruhr?
Eine Uhr qualifiziert sich als Taucheruhr, wenn sie die ISO 6425 Standards erfüllt, die eine Wasserdichtigkeit von mindestens 100 Metern, eine einseitig drehbare Lünette zur Zeitmessung beim Tauchen, gute Sichtbarkeit bei schwachem Licht sowie Widerstandsfähigkeit gegen Stöße, magnetische Felder und Korrosion erfordern. Diese Eigenschaften gewährleisten eine sichere Leistung unter Wasser.
Bevor wir uns speziell mit Rolex beschäftigen, ist es wichtig zu verstehen, wie diese Anforderungen in der Praxis funktionieren. Unter Wasser verlässt sich ein Taucher nicht auf seine Uhr als Accessoire, sondern als Sicherheitsinstrument, das sofort lesbar, mechanisch zuverlässig und intuitiv zu bedienen sein muss, auch unter Stress. Jedes Designelement hat seinen Zweck, von der Lünette, die eine versehentliche Überschätzung der Tauchzeit verhindert, bis hin zur Leuchtmasse, die auch bei nahezu völliger Dunkelheit lesbar bleibt. Dieser Fokus auf Klarheit, Haltbarkeit und Zuverlässigkeit trennt echte Taucheruhren von Zeitmessern, die lediglich die Ästhetik übernehmen.